21.07.2026 | Mit der Ausstellung „Wyschywanka – Projekt Hoffnung“ zeigt Schloss Senden ab Sonntag, 2. August 2026, ein internationales soziokulturelles Projekt der Künstlerin Angelika Schlüter. Mit den Stickarbeiten von rund 200 Frauen aus 28 Ländern – von Kanada bis Korea und von Schweden bis Guinea – sind berührende textile Zeugnisse entstanden. Frauen erzählen mit Nadel und Faden von ihren Hoffnungen, Hoffnungen von einer würdevolleren Welt.
Ausgangspunkt des Projekts war die Begegnung der Künstlerin mit einer Frau aus der Ukraine und der traditionellen Symbolsprache ukrainischer Stickmuster. Daraus entstand die Idee, Frauen weltweit einzuladen, ihre Vorstellungen von Hoffnung mit Nadel und Faden auszudrücken. Der Projektaufruf wurde in acht Sprachen verbreitet – entstanden ist ein gemeinsames Kunstwerk, das Menschen unterschiedlichster Herkunft miteinander verbindet und zeigt, wie universell die Sprache der Handarbeit sein kann.
Zur Vernissage am Sonntag, 2. August, von 15 bis 18 Uhr ist die Künstlerin anwesend und gibt Einblicke in die Entstehung des Projekts. Das Baustellencafé im Innenhof lädt mit Kaffee und Kuchen zum Verweilen ein.
Die Ausstellung ist anschließend bis Sonntag, 13. September, jeweils sonntags von 12 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 5 Euro. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt.
Die Finissage findet am Sonntag, 13. September, im Rahmen des Tags des offenen Denkmals statt.
Besuche sind nach Vereinbarung auch an anderen Tagen möglich. Auf Anfrage bietet Angelika Schlüter Führungen durch die Ausstellung an. Anmeldungen und Anfragen per E-Mail an kultur@schloss-senden.de.